Saisonbilanz 2026: 73.247 Besuche im Freibad „Hesse“

Am 6. September ist die Freibadsaison 2026 zu Ende gegangen. An 129 Betriebstagen zählte das Freibad Dellwig „Hesse“ 73.247 Besuche, davon 66.617 im öffentlichen Badebetrieb und rund 6.600 im Vereins- und Kursbetrieb. Im Schnitt waren das 516 Gäste an jedem Öffnungstag. 

Ein Sommer mit großen Ausschlägen  
Die Saison verlief so ungleichmäßig wie das Wetter. An 18 Tagen kamen mehr als 1.500 Gäste, an fünf davon mehr als 2.000. Stärkster Tag war der 27. Juni mit 4.201 Besuchen, stärkster Monat der Juni mit 28.661. Dem stehen 71 Tage gegenüber, an denen weniger als 250 Menschen den Weg ins Bad fanden.

Genau diese Spreizung ist die eigentliche Herausforderung im Freibadbetrieb. Aufsicht, Kasse, Technik und Gastronomie müssen an jedem Tag einsatzbereit sein und das unabhängig davon, ob am Ende 90 oder 4.000 Gäste kommen. Wie stark das Bad von Familien getragen wird, zeigen, dass 13.470 Menschen über Familienkarten kamen.

Rund 1.000 Menschen im Sport- und Kursangebot  
Neben dem öffentlichen Badebetrieb lief unser Sport- und Kursprogramm über die gesamte Saison. Rund 1.000 Menschen haben es genutzt, die zusammen rund 6.600 Besuche im Bad ausmachten.

Der größte Block war die Schwimmausbildung: Rund 250 Kinder haben bei uns schwimmen gelernt oder ihre Technik verbessert - in den Seepferdchenkursen, in den Ferienschwimmkursen und in der Wettkampfgruppe. In der Aqua-Fitness waren Woche für Woche knapp 100 Teilnehmende im Wasser. Dazu kamen Stand-Up-Paddling und SUP-Yoga auf der Wasserfläche, Meerjungfrauenschwimmen für Kinder, Technikschwimmen für Erwachsene und das Training der Wasserballerinnen und Wasserballer.

Nachtschwimmen, Nichtschwimmermärkte, Sommerfest  
Auch abseits des regulären Betriebs war einiges los. Zum Nachtschwimmen kamen rund 400 Gäste. Die drei vereinsinternen Nichtschwimmermärkte zählten 200, 300 und 350 Besucherinnen und Besucher. Beim Sommerfest für die Vereinsmitglieder waren rund 500 Menschen auf dem Gelände.

Schulen, Kitas und Ausbildung 
Die Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas haben wir weiter ausgebaut. Für einen Grundschul-Abschlussjahrgang haben wir eine komplette Aktionswoche im Freibad ausgerichtet, dazu kamen mehrere Aktionstage für Kitas und Schulen aus dem Stadtteil.

Ebenso wichtig ist die eigene Nachwuchsarbeit: In dieser Saison haben 16 Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrer sowie 32 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer ihre Ausbildung bei uns abgeschlossen. Ohne diese Qualifikationen ließe sich weder der Kursbetrieb noch die Wasseraufsicht aufrechterhalten.

Was nicht rund lief 
Zur ehrlichen Bilanz gehört auch, was nicht funktioniert hat. Unsere Photovoltaikanlage ist bis heute nicht am Netz. Installiert ist bislang rund die Hälfte der geplanten Fläche, der Anschluss steht weiterhin aus.

Personell sind wir schwierig in die Saison gestartet: Kurz vor Saisonbeginn ist unser Badleiter ausgefallen. Dass der Betrieb dennoch an allen 129 Tagen lief, ist der Leistung des Teams zu verdanken, das diese Lücke über den ganzen Sommer aufgefangen hat.

Der Blick nach vorn 
Perspektivisch arbeiten wir am Lehrschwimmbecken. Es würde aus dem Saisonbad einen Standort mit Ganzjahresbetrieb machen - mit Schwimmunterricht für Schulen und Kitas auch im Winter, dann, wenn der Bedarf am größten ist. Die Machbarkeitsstudie läuft derzeit.

Danke
Unser Dank gilt zuerst dem Team am Becken, an der Kasse, in der Technik und in der Gastronomie sowie allen Ehrenamtlichen, die diese Saison getragen haben. Er gilt unseren Gästen, die uns auch an den wenigen regnerischen Tagen die Treue gehalten haben.

Danken möchten wir außerdem der Technischen Instandhaltung der Sport- und Bäderbetriebe Essen. Reparaturen, umgehende Hilfe bei Störungen und kleinere Maßnahmen zur Verkehrssicherung und zur Aufwertung des Geländes haben uns über die gesamte Saison getragen - oft kurzfristig und immer verlässlich.

Und wir danken der Politik für die fortgesetzte Unterstützung. Stellvertretend dafür steht der öffentliche Rückblick von Luca Ducree, dem Vorsitzenden des Sport- und Bäderausschusses, der dem Verein zum Saisonende bescheinigte, „mit viel Engagement, Herzblut und Verantwortung“ dafür zu sorgen, dass das Freibad für die Menschen in der Stadt da sein kann. Diese Anerkennung nehmen wir gern mit in die Vorbereitung der Saison 2027.

Fotos: © FUNKE Foto Services | Kerstin Kokoska