St. Martins Lauf geht am 08.11.2019 in die dritte Runde

Trotz eines schwierigen Jahresverlaufs für den Sportverein RuWa Dellwig sollen 50 % der Startgelder gespendet werden

Auf ein besonderes, in weiten Teilen schwieriges, Jahr 2020 blicken die Vereinsverantwortlichen Harald Wittig und Josha Westkamp zurück. Die am 30.08.2020 beendete Freibadsaison verlangte dem Badpersonal und den Verantwortlichen des Trägervereins vieles ab. Schlussendlich ist man aber froh, dass eine Freibadsaison überhaupt ermöglicht werden konnten. Die zahlreichen Stammgäste und die Wasserballer*innen freuten sich, dass sie durch ein schlüssiges Hygienekonzept des Vereins die Möglichkeit hatten, unter freiem Himmel zu schwimmen.

Einmal werden in diesem Jahr die Tore des Freibades noch geöffnet. Allerdings geht es dann nicht ums Schwimmen, sondern ums Laufen. „Da es im November für gewöhnlich etwas zu kalt zum Schwimmen ist, konnten wir die im Frühjahr Corona-bedingt ausgefallene Swim & Run Veranstaltung leider nicht nachholen, sondern haben uns für eine reine Laufveranstaltung entschieden“, schmunzelt Geschäftsführer Wittig. Der sogenannte „St. Martins Run“ hat sich schnell etabliert und geht mittlerweile in seine dritte Runde. Da war es den Organisatoren um Berghaus, Westkamp und Wittig wichtig, diesen Lauf nach zahlreichen Absagen an anderen Stellen auch in diesem Jahr durchführen zu können. Also ging es erneut an die Erarbeitung eines Organisations- und Hygienekonzeptes, welches seitens des Gesundheitsamtes als „gut“ eingestuft wurde. „Mittlerweile haben wir ja schon Übung in der Erstellung und Umsetzung von Hygienekonzepten“, berichtet Westkamp mit einem Augenzwinkern. Das Konzept besagt u.a., dass „nur“ 240 Läufer starten dürfen, in gestaffelten Wellenstarts, versteht sich. In den Jahren zuvor duellierten sich dagegen noch gut 300 Teilnehmer auf der Strecke. Abstandsregeln und Maske in Form eines Multifunktionstuches sind ebenfalls Bestandteil des Hygienekonzeptes. Peter Berghaus probte den Ernstfall bereits am 3. Oktober 2020 bei der traditionellen See-Runde mit Erfolg. „Seit Jahrzehnten veranstalte ich schon unterschiedliche Laufveranstaltungen, aber sowas stellt auch mich vor eine große Herausforderung.“, so Berghaus. „Aber auch das werden wir gemeinsam mit den Teilnehmenden meistern. Da bin ich mir sicher“, fährt Berghaus fort. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer nach der ersten Veranstaltung am vergangenen Samstag bestätigen die Annahme Berghaus‘.

Als Werbepartner konnten, wie im letzten Jahr, wieder die Stadtwerke Essen gewonnen werden. Das bedeutet für die Teilnehmer, dass es u.a. auch obligatorische Martinsbrezel geben wird. Wenn auch diesmal verpackt und nicht wie üblich bei der Siegerehrung umgehangen.

Auf ein Rahmenprogramm für Zuschauer und Läufer wird verzichtet. „Natürlich fällt es uns sehr schwer. Aber im Mittelpunkt steht der sportliche Wettkampf und diesen möchten wir unseren Teilnehmern nicht verwehren. Auch tragen wir als Sportverein eine immense Verantwortung und bekommen das Vertrauen der Teilnehmenden geschenkt. Das gilt es in hohen Maßen zurückzuzahlen“, so Westkamp.

Gestartet wird um 10 Uhr mit dem 6.000 Meter-Lauf. Es folgen im Abstand von zwei Minuten weitere Starts, so dass die jeweils startende Gruppe möglichst klein gehalten wird. Der 10.000 Meter-Lauf startet dann um 11.15 Uhr, ebenfalls in Wellenstarts.

Die Hälfte der Teilnehmergebühr spendet RuWa Dellwig für den guten Zweck. „50 % der Startgebühren gehen an die „Aktion Lichtblicke“. Uns ist es wichtig im Rahmen unserer Möglichkeiten in Not geratenen Kindern, Jugendlichen und Familien zu helfen. Die soziale Komponente darf in Sportvereinen nicht vernachlässigt werden. Dies gilt insbesondere in einem so schwierigen Jahr“, berichtet Wittig.

Interessierte LäuferInnen können sich am seit kurzem anmelden. Auch die Laufstrecke, das Hygienekonzept und weitere Informationen können auf der Vereinshomepage gefunden werden.