Für den Spät-Sommer-Lauf öffnete das Freibad Dellwig nochmal seine Tore

Im dritten Anlauf durfte endlich der St. Martins Run 2020 ausgetragen werden

Die dritte Auflage des „St. Martins Run“ war eigentlich im November des vergangenen Jahres geplant. Nach zweimaliger coronabedingter Absage konnte der durch RuWa Dellwig organisierte Lauf, nun endlich stattfinden. Aufgrund der nicht ganz zum eigentlichen Veranstaltungsnamen passende Jahreszeit wurde die Veranstaltung kurzerhand in den „Spät-Sommer-Lauf“ umbenannt. Deutlich reduziert – aufgrund der im letzten Jahr noch gültigen Corona-Auflage – sollte die Veranstaltung in nur zwei Läufen stattfinden. Auch wenn die Auflagen mittlerweile andere waren, sollten die Planungen nicht mehr umgeworfen werden. Da in gut zwei Monaten bereits der nächste Lauf im Hessebad stattfinden wird.

Den Anfang machten die 6000er um 18.00 Uhr. Auf der Rundstrecke entlang des Kanals bei matschigen Verhältnissen ging es rasant zu. Bereits nach 21 Minuten kam der erste Läufer auf die Zielgrade im Freibad. Simon Goytom vom Ayyo Team Essen finishte mit der super Zeit von 21:08 Minuten. Das Treppchen bei den Herren vervollständigten Issa Harrou ebenfalls aus dem Team Ayyo Essen und Dennis Florian von dem LT Stoppenberg. Bei den Frauen gewann das Ayyo Team Essen in Person von Annika Börner erneut. Sie überquerte die Ziellinie nach nur 22:06 Minuten. Der zweite Rang ging an Rebecca Eisenberg (LT Stoppenberg) gefolgt von ihrer Teamkollegin Iveta Schepers.

Die 10 Kilometer starteten fünfzehn Minuten nach den 6 km. Auch hier war gegen das Ayyo Team Essen kein Kraut gewachsen. 35:24 Minuten benötigte Muharrem Yilmaz für die Strecke vom Freibad bis zum Oberhausener Gasometer und zurück. Aus dem Team Essen von Co-Organisator Peter Berghaus durfte sich Oliver Christeleit über den zweiten Platz freuen. Dritter der erst 19-jährige Arnauld Pelzer.

Bei den Damen gewann wie vor zwei Jahren Petra Siggemann (41:17 Minuten) vom Team Endurance Performance. Petra Schimanski vom TSV Victoria Mülheim wurde zweite. Das Treppchen komplettierte, wie vor drei Jahren, Ulrike Adriany aus dem Team Steinberg.

Die Stimmung war wieder ausgelassen, so erhielt jeder Finischer auf der Zielgerade im Freibad seinen gebürtigen Applaus und konnte stolz auf seine Leistung sein. Auch die letzten Läufer wurden frenetisch gefeiert und so auf den letzten Meter besonders motiviert.

Nach den erfolgreichen Wettkämpfen ehrte Peter Berghaus gemeinsam mit Vertreterinnen der Stadtwerke Essen die Siegerinnen und Sieger. Dank der Unterstützung der Stadtwerke Essen und der Firma Kumaco erhielt jeder Teilnehmende ein Finisher-Shirt, einen Turnbeutel und einen Loop-Schal. Die Firma Globus versorgte zudem mit Obst und Getränke jede/n Teilnehmende/n im Ziel. Hier möchten wir allen ein großen Dank aussprechen.

Die Resonanz der Teilnehmer war überaus positiv und sie freuen sich bereits jetzt auf die Veranstaltung im kommenden Jahr. Am 7. November 2021 wird es die nächste Auflage des „St. Martin Run“ geben.